Goldman Sachs senkt Rezessionswahrscheinlichkeit nach Handelsdeal zwischen den USA und China
Goldman Sachs hat die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA für die kommenden zwölf Monate von 35% auf 30% herabgestuft. Diese Anpassung spiegelt die abnehmende Unsicherheit in Bezug auf die Zollpolitik von Präsident Donald Trump wider, nachdem die USA und China ein Handelsabkommen bekräftigt haben.
In dieser Woche einigten sich Unterhändler aus Washington und Peking auf ein Rahmenwerk zur Zollgestaltung, das die Entfernung chinesischer Exportbeschränkungen für seltene Erden und chinesischen Studenten den Zugang zu US-Universitäten ermöglicht. Diese Vereinbarungen sorgen für Erleichterung unter Investoren und verringern die Besorgnis über eine drohende Rezession, nachdem Trumps „Befreiungstag“-Zölle am 2. April die globalen Finanzmärkte erschüttert hatten.
Laut Goldman haben die bisherigen Inflationsdaten im Inland – auch wenn sie nur begrenzt Beweise liefern – gezeigt, dass die Auswirkungen auf die US-Verbraucherpreise durch die Zölle etwas geringer ausfallen als angenommen. Daten vom Mittwoch zeigten, dass die Verbraucherpreise im Mai weniger gestiegen sind als erwartet, jedoch in den kommenden Monaten aufgrund von Trumps Importzöllen zulegen dürften.
„Die umfassenden Finanzbedingungen haben sich inzwischen auf etwa das Niveau vor den Zöllen entspannt... und die Maßnahmen zur Handelsunsicherheit haben sich nach den Schritten zur Deeskalation etwas gemäßigt“, erklärte Goldman zur Begründung der Herabsetzung der Rezessionsprognose. Zudem hob das Wall Street-Brokerage seine Wachstumsprognose für das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt 2025 vierteljährlich von 1% auf 1,25% an.

