Globale Spannungen: Chinas Xi Jinping kritisiert US-amerikanische Außenpolitik
Auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) hat Chinas Präsident Xi Jinping scharfe Kritik an der westlichen Welt, insbesondere an den Vereinigten Staaten, geübt. Angesichts eines spürbaren Rückgangs ihrer wirtschaftlichen, politischen und militärischen Macht schotten sich die USA zunehmend ab. Xi betonte, dass sich der Machtkampf zwischen den USA und ihren Hauptrivalen, allen voran China, spürbar verschärft habe.
In deutlichen Worten verurteilte Xi Jinping, was er als „Kalte-Kriegs-Mentalität, Lagerkonfrontation und Mobbing“ der westlichen Mächte bezeichnete. Die Forderung einiger weniger Staaten, ihre eigene „Hausordnung“ anderen Ländern aufzuzwingen, sei laut Xi inakzeptabel. Er unterstrich, dass diese Haltung besonders in einer Zeit problematisch sei, in der die internationale Gemeinschaft ohnehin unter hohen Zöllen, politischen Repressalien und sogar Annexionsdrohungen der US-Regierung leidet.
Xis Kritik spiegelt das Empfinden zahlreicher Staaten wider, die sich durch die aktuelle Politik unter Druck gesetzt fühlen. Die Äußerungen zeigen einen unverkennbaren Trend auf: Die globalen Beziehungen werden zunehmend angespannt, während der Ruf nach einer multipolaren Weltordnung lauter wird.

