Gedämpfte Erwartungen: US-Beschäftigungszahlen bleiben hinter Prognosen zurück

Die jüngsten Zahlen zur Beschäftigungslage in der US-amerikanischen Privatwirtschaft haben die Erwartungen von Volkswirten enttäuscht. Der renommierte Arbeitsmarktdienstleister ADP berichtete eine Zunahme der Beschäftigten um lediglich 22.000 im Januar. Damit verfehlte das Wachstum die durchschnittliche Prognose, die mit einem Zuwachs von 45.000 Stellen deutlich höher ausfiel.
Interessant ist, dass bereits im Dezember eine ähnliche Tendenz zu beobachten war. ADP hatte die ursprünglich gemeldeten Zahlen nachträglich auf 37.000 neu geschaffene Stellen korrigiert, nachdem zunächst ein Zuwachs von 41.000 kommuniziert wurde.
Ungeachtet dieser durchwachsenen Zahlen bleibt das Lohnwachstum nach Aussage von ADP-Chefökonomin Nela Richardson konstant. Sie unterstreicht, dass trotz des anhaltenden Rückgangs bei der Schaffung von Arbeitsplätzen in den vergangenen drei Jahren, die Löhne stabil geblieben sind. Diese Entwicklung zeichnet ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Dynamik in den USA.

