Fuchs-Aktie glänzt mit optimistischen Prognosen
Die Fuchs-Vorzugsaktie erlebt derzeit einen Höhenflug auf dem Aktienmarkt und hat am Dienstag von positiven Analystenbewertungen erheblich profitiert. Mit einem kurzzeitigen Höchststand von 40,40 Euro erzielte die Aktie den höchsten Kurs seit Ende Oktober und legte zuletzt um 4,1 Prozent auf 39,90 Euro zu, womit sie an der MDax-Spitze thront. Der Kurs konnte sowohl die 50- als auch die 90-Tage-Linien überschreiten, die als Indikatoren für den mittelfristigen Trend dienen. Damit könnte die lange Phase der Seitwärtsbewegung des Kurses bald ein Ende finden.
Besondere Unterstützung erhielt die Aktie durch eine Studie der renommierten US-Bank JPMorgan. Analystin Angelina Glazova bewertete die Aktie des Schmierstoffherstellers mit "Overweight" und setzte das Kursziel bei 49 Euro an. Sie hob hervor, dass Fuchs in seinem Marktsegment führend sei und ein beeindruckendes Potenzial beim freien Finanzmittelfluss aufweise. Auch Martin Comtesse, Analyst bei Jefferies, zeigte sich für das kommende Jahr "vorsichtig optimistisch" und bekräftigte sein Anlageurteil "Buy" mit einem noch ehrgeizigeren Kursziel von 55 Euro. Trotz des starken Marktes sieht er weiterhin Chancen bei attraktiv bewerteten Einzelwerten.
Zudem verbessern die lockere Geldpolitik und Konjunkturmaßnahmen der deutschen Regierung sowohl die Finanzierungsbedingungen als auch die heimische Nachfrage, wovon Fuchs als mittelgroßes Unternehmen besonders profitieren könnte. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten scheinen die Hindernisse überwunden zu sein, so Comtesse. Er verweist auf optimistische Einschätzungen des deutschen Industrieverbandes VDMA sowie auf den regionalen Wirtschaftsausblick des IWF für die Asien-Pazifik-Region und die USA, die für Fuchs entscheidende Wachstumsgebiete darstellen.
Interessierte Investoren dürften dem bevorstehenden Kapitalmarkttag im April entgegenfiebern, an dem Fuchs voraussichtlich seinen Fünfjahresausblick präsentieren wird. Comtesse spekuliert, dass Fuchs „vorbehaltliche Ziele für 2031“ vorstellen könnte, die eine regelmäßige Überprüfung erfahren. Sollte man die aktuellen mittelfristigen Wachstumsziele in Betracht ziehen, könnte dies eine Steigerung der Prognosen für 2030/2031 um etwa 10 bis 20 Prozent bedeuten. Blickt man auf 2026, rechnet Comtesse mit weiterem Mengenwachstum, das durch strategische Zukäufe, Partnerschaften in China und Indien sowie durch die Spezialitäten-Sparte vorangetrieben wird.

