Friedensgespräche in Moskau: US-Sondergesandter Witkoff steht im Mittelpunkt
In einem bemerkenswerten diplomatischen Schritt hat Russland den bevorstehenden Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau bestätigt. Dieser Besuch, der als vorläufig vereinbart gilt, soll in der kommenden Woche stattfinden und wird von vielen als bedeutender Fortschritt in den Bemühungen um Frieden im seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg angesehen. Die Ankündigung erfolgte durch Wladimir Putins außenpolitischen Berater Juri Uschakow und wurde vom Staatsfernsehen rasch verbreitet.
Witkoff wird gemeinsam mit weiteren Vertretern der US-Regierung nach Moskau reisen, wobei der Schwerpunkt der Gespräche auf den aktuellen "ukrainischen Angelegenheiten" liegen soll. US-Präsident Donald Trump hatte darauf hingewiesen, dass Witkoff möglicherweise direkt mit dem russischen Präsidenten Putin diskutieren wird. Diese Gespräche sind Teil einer breiteren US-Strategie, die kürzlich in einem 28-Punkte-Plan vorgestellt wurde, um den Konflikt in der Ukraine zu beenden.
Parallel dazu agiert Daniel Driscoll, Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, als Unterhändler und trifft sich mit ukrainischen Delegierten. Der vorgeschlagene Friedensplan der USA steht derzeit im Zentrum internationaler Nachverhandlungen, insbesondere in Genf, und hat bei europäischen und ukrainischen Vertretern Kritik ausgelöst, die ihn als "russische Wunschliste" bezeichnen. Trotz dieser Bedenken zeigt sich sowohl das Weiße Haus als auch Kiew optimistisch, dass man weitgehend Übereinstimmung über eine gemeinsame Verhandlungsposition erzielt hat, auf die Moskau nun reagieren müsse.

