Fortschritte in Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und USA: Hoffnung auf Sicherheitsgarantien
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meldet Fortschritte bei Friedensgesprächen mit den USA, betont jedoch verbleibende Herausforderungen. Russland fordert von der Ukraine den Verzicht auf bestimmte Territorien. Bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin erläuterte Selenskyj, dass die Ukraine ihre Position den US-Unterhändlern vermitteln konnte. "Die Ukraine wird gehört", stellte der Präsident klar und dementierte, dass die USA Druck auf Kyiv ausübten, Territorien im Donbass aufzugeben.
Selenskyj erklärte, dass die US-Vertreter lediglich die Position Moskaus übermittelt haben und nun die ukrainischen Standpunkte weiterleiten. Er deutete an, dass die USA möglicherweise Schritte zu einem Konsens vorschlagen könnten und äußerte die Hoffnung auf fortgesetzte Vermittlungsbemühungen seitens der USA. Was die territoriale Frage anbelangt, bleibt der Ausgang offen.
Ein bemerkenswerter Aspekt der Gespräche war die Aussicht auf Sicherheitsgarantien, die dem Artikel 5 der NATO-Charta ähneln könnten. Selenskyj beschrieb dies als einen ersten positiven Schritt, während er betonte, dass solche Garantien erst in einem festgelegten Waffenstillstand effektiv bewertet werden könnten. US-Beamte bestätigten Fortschritte bei den Sicherheitsgesprächen, ohne jedoch konkrete Details zu einer möglichen Beistandszusage zu nennen. Moskau hingegen bleibt bei seiner Haltung, nur einer umfassenden Friedensregelung zuzustimmen, bevor es einem Waffenstillstand zustimmt.

