Fortschritte in der Ermittlung zur Nord-Stream-Sabotage: Ein Erfolg für den Kreml?
Der Fall der sabotierten Nord-Stream-Pipelines hat eine neue Wendung genommen. Der Kreml zeigte sich erfreut über die Festnahme eines Ukrainers in Bezug auf das Attentat und betont die Hoffnung auf eine vollständige Aufklärung.
Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte seine Zufriedenheit über die laufenden Ermittlungen, äußerte jedoch Bedauern, dass Russland an diesen nicht beteiligt sei. In Italien war der besagte Ukrainer festgenommen worden, dem von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen wird, an der Sprengung der Gaspipeline beteiligt gewesen zu sein.
Die ukrainische Regierung weist jede Verbindung zu dem Vorfall von sich. Die Explosionen, die Ende September 2022 in der Nähe der dänischen Ostsee-Insel Bornholm registriert wurden, führten zu vier Lecks an den Nord-Stream-Leitungen.
Diese Detonationen, die von den Behörden in Schweden, Deutschland und Dänemark als Sabotage eingestuft wurden, hatten weltweite Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Anschuldigungen flogen in alle Richtungen, auch gen Russland, das wiederum die Vereinigten Staaten und Großbritannien als mögliche Drahtzieher benannte.
Dabei floss durch die Pipelines bereits vor der Explosion kein Gas mehr. Dies folgte Russlands Entscheidung, die Gaslieferungen schrittweise zu reduzieren, was als politischer Druck auf den Westen gesehen wird, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben.

