Fortschritte in Berlin: Hoffnung auf baldigen Friedensschluss

In Berlin sind zweitägige Gespräche zwischen einer ukrainischen und einer US-amerikanischen Delegation zu Ende gegangen, die von der ukrainischen Seite als "konstruktiv und produktiv" bewertet wurden. Der Chefunterhändler der Ukraine, Rustem Umjerow, äußerte die Hoffnung, dass bis Tagesende ein Abkommen erzielt werden könne, das den Frieden näherbringt. Er betonte ebenfalls die anonyme Spekulation in den Medien, welche die Gespräche umgeben.
Besonders positiv äußerte sich Umjerow über die Rolle der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner, die sich intensiv für ein dauerhaftes Friedensabkommen einsetzten. Auch der ukrainische Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja sprach sich für die beiden aus und kritisierte Fehlinterpretationen des amerikanischen Ansatzes in den Medien, während er das Verständnis der US-Delegation für die ukrainische Position lobte.
Die Gespräche konzentrierten sich auf einen 20-Punkte-Plan zur Friedenslösung für die 2022 von Russland angegriffene Ukraine. Trotz mancher Vorwürfe, dass Witkoff und Kushner primär US-Wirtschaftsinteressen im Blick hätten, drängten sie während der Verhandlungen darauf, dass die Ukraine Territorium im Donbass aufgeben solle.

