Forscher prognostizieren Bitcoin bei 4,3 Millionen $ bis 2036, unter Berufung auf institutionelle Nachfrage
In einer bemerkenswerten Prognose haben zwei akademische Forscher, Murray Rudd und Dennis Porter, vorhergesagt, dass Bitcoin (BTC) bis 2036 auf erstaunliche 4,3 Millionen $ steigen könnte, falls der institutionelle Kauftrend anhält.
Diese Vorhersage wurde von Marktexperte Giovanni Incasa hervorgehoben, der die Bedeutung der Anwendung rigoroser Angebot-Nachfrage-Theorien auf die einzigartige Wirtschaftsstruktur von Bitcoin unterstrich.
Angebotsschock-Warnung
Rudd und Porter haben reine mathematische Modellierung angewandt, um die Marktdynamik von Bitcoin zu analysieren, und warnen davor, dass der bevorstehende Angebotsschock zu Preisschwankungen führen könnte, die zehnmal so stark wie bisherige Schwankungen sein könnten.
Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Auswirkungen dieses Angebotsschocks zu einer dauerhaften Vermögensumverteilung führen werden, die die Landschaft der digitalen Vermögenswerte grundlegend verändert.
Gemäß ihren konservativen Schätzungen könnte der Bitcoin-Preis bis 2036 auf 2,2 Millionen $ pro Münze steigen, eine Prognose, die auf dem basiert, was sie als “economic physics” beschreiben.
Die Forscher weisen darauf hin, dass das aktuelle liquide Angebot von Bitcoin nur 11,2 Millionen Münzen beträgt, wobei geschätzt wird, dass 4 Millionen Bitcoin für immer verloren sind aufgrund verlorener Schlüssel und des ungespendeten Vorrats von Satoshi Nakamoto.
Ihre Analyse zeigt, dass nur die Hälfte des gesamten BTC-Angebots aktiv liquide ist, was bedeutet, dass selbst bescheidene institutionelle Käufe zu erheblichen Angebotsengpässen führen könnten.
Beweise für diesen Trend sind in den täglichen Kaufgewohnheiten der US-Börsengehandelten Fonds (ETFs) zu sehen, die seit ihrer Einführung durchschnittlich 285 Bitcoin pro Tag erworben haben, und in den Handlungen von Bitcoin-Treasury-Unternehmen, die Tausende von Münzen durch Schuldenfinanzierung aus dem Verkehr ziehen.
Senatorin Cynthia Lummis hat auch einen strategischen Reservebestand von einer Million Bitcoin vorgeschlagen, der den Erwerb von ungefähr 550 Münzen pro Tag über fünf Jahre hinweg umfassen würde.
Die Forscher berechnen, dass, wenn täglich 2.000 Bitcoin aus dem Verkehr gezogen werden, der Preis 106.000 $ erreichen könnte, eine Zahl, die bereits nahe am heutigen Handelspreis von 104.800 $ liegt, was darauf hindeutet, dass ihr mathematischer Rahmen sich als richtig erweist.
Der Kern der Ergebnisse der Forscher ist, dass traditionelle Angebotskurven auf BTC nicht anwendbar sind. Sein perfekt unelastisches Angebot schafft bedeutende Engpässe, wenn die Nachfrage steigt, was zu dramatischen Preiserhöhungen führt. Sie betonen, dass Institutionen, die ihre Investitionen verzögern, riskieren, dauerhaft aus dem Markt herausgepreist zu werden.
Drei Szenarien für Bitcoin
Rudd und Porter skizzieren drei potenzielle Szenarien für die Zukunft von Bitcoin. In einem konservativen Szenario, mit einer zwanzigfachen Nachfragesteigerung und fortgesetzter institutioneller Adoption, die zu 2.000 täglichen Bitcoin-Abhebungen führt, könnten die Preise bis 2036 2,2 Millionen $ erreichen.
Ihr bullisches Szenario nimmt ein dreißigfaches Nachfragewachstum an, bei dem Bitcoin bis Anfang 2031 fünf Millionen $ erreichen könnte. Das extremste, hyperbolische Szenario erwartet eine vierzigfache Nachfragesteigerung, bei der die täglichen Abhebungen auf 4.000 Bitcoin ansteigen und die Preise bis 2036 auf 4,3 Millionen $ treiben könnten, wodurch Bitcoin auf das Sechsfache der aktuellen Marktkapitalisierung von Gold bewertet würde.

