Fischer festigt seine Präsenz im Nahen Osten mit neuer Saudi-Arabien-Gesellschaft
Die Unternehmensgruppe Fischer, ein Spezialist für Befestigungstechnik aus dem Nordschwarzwald, erweitert ihr internationales Netzwerk mit einer neuen Landesgesellschaft in Saudi-Arabien. Wie Alexander Bässler, Vorsitzender der Fischer-Geschäftsführung, betont, ist der Mittlere Osten für das Unternehmen von erheblicher Bedeutung.
Der Hauptsitz der 51. globalen Gesellschaft der Gruppe befindet sich in Riad, mit weiteren Standorten, unter anderem in Dammam, wo auch eine Produktion angesiedelt ist. Diese strategische Erweiterung soll die Position von Fischer in der Region, gemeinsam mit den bestehenden Standorten in Dubai und Oman, stärken.
Mit einer Bevölkerung von über 32 Millionen Menschen und einer Fläche, die nahezu sechsmal so groß ist wie Deutschland, positioniert sich Saudi-Arabien als größte Volkswirtschaft des Nahen Ostens. Das Land steht vor einer epochalen Bauinitiative, die es zu einer bedeutenden Wachstumsregion machen könnte.
Klaus Fischer, Inhaber des Unternehmens, unterstreicht die strategische Relevanz dieses Marktes für Fischer, da das Königreich sich durch bedeutende Bauprojekte transformiert. Fischer hat sich bereits bei prestigeträchtigen Bauvorhaben einen Namen gemacht, darunter der zukünftige Jeddah Tower, der mit einer Höhe von über einem Kilometer das weltweit höchste Gebäude werden soll, sowie der neue internationale Flughafen in Riad, wo Fischers Brandschutzlösungen zur Anwendung kommen.
Bekannt für seine Dübel, vertreibt Fischer seine Produkte in rund 120 Länder und beschäftigt weltweit etwa 4.700 Mitarbeiter. Mit internationalen Produktionsstätten, unter anderem in Südamerika und China, verzeichnete das Unternehmen 2024 ein Umsatzwachstum von einem Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Für das letzte Geschäftsjahr stehen die Zahlen allerdings noch aus.

