Finanzexperten sehen Silberstreif am Konjunkturhimmel der Eurozone

Positive Neuigkeiten aus der Eurozone: Die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung hat sich unter Finanzmarktexperten überraschend stark aufgehellt. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator kletterte im Februar um 6 Punkte und erreichte nun plus 4,2 Punkte. Damit wurde der höchste Stand seit Juli letzten Jahres erzielt, weit besser als die von Analysten prognostizierten 0,0 Punkte, nach einem leicht negativen Wert im Januar.
Bemerkenswert ist, dass der Indikator bereits zum dritten Mal in Folge gestiegen ist. Sentix spricht von einem weiteren positiven Signal und ist optimistisch, dass eine Aufschwungphase begonnen hat. Aus globaler Perspektive identifiziert Sentix die asiatische Region als Hauptantriebskraft der Weltwirtschaft. In der Eurozone sowie in Osteuropa und Lateinamerika zeigt der Indikator ebenfalls kontinuierliche Verbesserungen, wohingegen in den USA die wirtschaftliche Dynamik etwas nachgelassen hat.
Auch in Deutschland verbesserten sich die Konjunkturaussichten spürbar. Sentix bezeichnet Deutschland als "ökonomische Wundertüte", was auf die überraschend hohen Auftragseingänge in der Industrie zurückzuführen ist. Diese Entwicklungen beeindrucken besonders institutionelle Investoren und deuten darauf hin, dass die Rezessionsphase der deutschen Wirtschaft ihrem Ende entgegengehen könnte.

