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Finanzaufsicht warnt vor Risiken: "Buy now, pay later" bei Verbrauchern im Trend

02. Februar 2026, 17:06 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Die Bafin warnt vor Risiken der BNPL-Zahlungsmethode bei wachsender Beliebtheit unter Verbrauchern.

Eine aktuelle Umfrage der deutschen Finanzaufsicht Bafin zeigt auf, dass die Nutzung von "Buy now, pay later" (BNPL) in Deutschland weit verbreitet ist, jedoch birgt diese beliebte Zahlungsmethode auch Risiken. Nach Angaben der Studie nutzen etwa 20 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 60 Jahren dieses Modell beim Online-Shopping. Ein beträchtlicher Anteil von 14 Prozent der BNPL-Anwender hat dabei schon einmal den Überblick über ausstehende Rechnungen verloren. Besonders betroffen sind die Unter-Dreißigjährigen mit 24 Prozent.

Die Studie, die im April 2025 von rund 5.000 Personen ausgefüllt wurde, legt dar, dass 46 Prozent der BNPL-Nutzer monatlich weniger als 100 Euro ausgeben. 26 Prozent bewegen sich zwischen 101 und 200 Euro, während 17 Prozent Beträge zwischen 201 und 500 Euro ausgeben. Ein kleinerer Teil, rund fünf Prozent, gibt im Durchschnitt mehr als 500 Euro pro Monat aus. Besonders beliebt sind bei den online erworbenen Produkten Kleidung, Elektronik, Haushaltswaren, Möbel und selbst Reisen.

Die Motive für die Nutzung variieren: Häufig punktet BNPL mit seiner Unkompliziertheit. Nutzer von Rechnungskauf oder monatlicher Sammelrechnung gaben in 50 Prozent der Fälle Bequemlichkeit als Hauptgrund an. Für 30 Prozent sind es gezielte Zahlungsaufschübe, während 16 Prozent trotz fehlender finanzieller Mittel einkaufen. Bei den Ratenzahlern sei das Verfahren für 39 Prozent bequem, jedoch verfügten 29 Prozent über unzureichende finanzielle Reserven.

Die Bafin betont die Herausforderungen, die mit BNPL einhergehen, besonders wenn bei Zahlungsfälligkeit das Geld fehlt. Zwölf Prozent der Nutzer haben Schulden über 500 Euro in diesem Bereich angesammelt. Einige Nutzer greifen auf Kredite zurück: Zehn Prozent haben Geld von Freunden oder Familie geliehen, sieben Prozent überzogen ihr Girokonto, acht Prozent nutzten eine Kreditkarte, und vier Prozent sicherten sich einen Kredit. Fünf Prozent baten sogar ihren Arbeitgeber um einen Vorschuss.

Finanzen / Economics / Bafin / BNPL / Verbraucherschutz / Online-Shopping / Risiken
[Eulerpool News] · 02.02.2026 · 17:06 Uhr
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