Filmmagie neu entfacht: "Glicked" vereint Hollywoods Funkenflug
Der Versuch, den viralen Hype des "Barbenheimer"-Phänomens aus dem Sommer 2023 nachzuahmen, erhält mit "Glicked" einen neuen Anlauf. In dieser Woche prallen das Broadway-Musical „Wicked“ und das kraftstrotzende Historiendrama „Gladiator II“ aufeinander – zwei Riesenproduktionen von Universal und Paramount, die perfekte Zutaten für einen kulturellen Schlagabtausch bieten.
Während der Hype um „Barbenheimer“ die Kinokassen zum Klingeln brachte, hofft man nun, dass "Glicked" ebenfalls die Massen in die Säle zieht und das Interesse aufrechterhält. Die Assoziationen sind verheißungsvoll: Einmal glitzernde Broadway-Magie, einmal staubige Gladiatorenkämpfe.
Unter den vorgeschlagenen Begriffen für das Duo ist „Glicked“ der Favorit – eine Kombination aus den beiden Filmtiteln, die ebenso wie die Filme selbst in gewisser Weise geschlechtsspezifische Grenzen auflösen und ein erweitertes Spektrum an Publikum ansprechen wollen. Das Kinopublikum scheint bereit für Experimentelles: In einer Fandango-Umfrage gaben 65% der Teilnehmer an, das Doppelfeature zu erwarten.
Die Kinos haben sich auf das Spektakel eingestellt und präsentieren thematische Erlebnisse: B&B Theaters empfangen Gäste mit römischen Wächterdarstellern, Marcus Theaters bieten Fotoshootings im Oz-Stil, und Alamo Drafthouse lockt mit Karaoke-Möglichkeiten und kreativen Getränken wie der „Defying Gravi-Tea“.
Laut Paul Mescal, einem der Hauptdarsteller von „Gladiator II“, geht es nicht um Konkurrenz, sondern um Dialog. Die Kinolandschaft benötigt Impulse, und es besteht Hoffnung, dass „Glicked“ diese Rollen einnehmen kann, wie es im Vorjahr mit „Barbenheimer“ gelang. Angesichts eines noch immer angeschlagenen Marktes, der laut Comscore-Daten 11% unter dem Vorjahresniveau und 27,2% unter dem von 2019 liegt, sind derartige Erfolgsgeschichten dringend erforderlich.

