FBC: Firebreak im Detail – So funktionieren Jobs, Perks und die verrückten Chaos-Mods
Remedy, die finnischen Meister des gepflegten Wahnsinns, stehen kurz davor, uns wieder in die bizarrste Behörde der Spielegeschichte zu entlassen. Doch diesmal nicht allein. Ihr neuer Koop-Shooter FBC: Firebreak schickt uns nächste Woche als Teil eines Aufräumtrupps ins Älteste Haus, und nach einem neuen, ausführlichen Gameplay-Video von Game Director Mike Kayatta ist klar: Das wird kein entspannter Spaziergang. Das wird ein Trip, der Freundschaften auf eine harte Probe stellen wird.
Der Job: Aufräumen im verrücktesten Haus der Welt
Die Grundidee ist schnell erklärt: Als Mitglied des „Firebreak“-Teams nehmt ihr verschiedene „Jobs“ an, um im Ältesten Haus Krisen abzuwehren und das allgegenwärtige Zischen zurückzudrängen. Vor jeder Mission wählt ihr eines von drei „Crisis Kits“ aus. Das ist quasi eure Klasse, komplett mit einem einzigartigen Werkzeug und einem „veränderten Gegenstand“, der euch einen besonderen Effekt verleiht. Die eigentliche Würze kommt aber von einer kleinen, unscheinbaren Gameplay-Entscheidung: Friendly Fire ist an! Bereite dich schon mal auf die Entschuldigungen deiner Freunde vor, wenn sie dich aus Versehen in Brand stecken. Das wird herrlich.
Das Salz in der Suppe: Verfluchte Gegenstände
Wem das noch nicht chaotisch genug ist, für den hat Remedy die „verfluchten Gegenstände“ (Corrupted Items) ins Spiel gebracht. Das sind Modifikatoren, die in einer Mission zufällig auftauchen und alles auf den Kopf stellen. Wir reden hier von reduzierter Schwerkraft, die euch durch die Gänge schweben lässt, von Leichen, die bei Beschuss explodieren, oder davon, dass Spieler plötzlich auf der Stelle einfrieren. Das Beste daran? Ihr könnt diese Dinger nicht einfach mit euren Waffen zerstören. Das wäre ja zu einfach. Stattdessen müsst ihr eine Werkbank finden, um einen „Schwarzstein-Neutralisator“ zu aktivieren, der das verfluchte Objekt dann verjagt. Man kann sich das Kopfkino schon ausmalen: Ein Teamkollege schwebt hilflos zur Decke, während die anderen unter Beschuss einen Weg zur nächsten Werkbank suchen.
Nach dem Chaos ist vor dem Loot
Was ist der Lohn für all den Stress? Natürlich, die Belohnung am Ende. Habt ihr die Horden des Zischens überlebt und die Evakuierung geschafft, schaltet ihr neue Ausrüstung und Perks frei. Diese passiven Boni sind das A und O für euren Fortschritt. Im Trailer waren schon einige zu sehen: mehr Granatenkapazität, eine höhere Resistenz gegen fiese Statuseffekte oder Kugeln, die eine Chance haben, Gegner mit dem „Nass“-Status zu belegen – ein alter Bekannter für alle Control– und Alan Wake-Fans. Dieser Kreislauf aus Chaos, Überleben und Aufrüsten dürfte für eine ordentliche Suchtspirale sorgen.
FBC: Firebreak erscheint am 17. Juni für Xbox Series X/S, PS5 und PC. Macht euch bereit, das Zischen hat neue Rekruten.

