Exportflaute belastet deutsche Wirtschaft – Importe bleiben stabil
Die deutsche Exportwirtschaft musste im November eine deutliche Abkühlung hinnehmen. Mit einem kalender- und saisonbereinigten Exportvolumen von 128,1 Milliarden Euro fielen die Ausfuhren um 2,5 Prozent niedriger aus als im Oktober, so das Statistische Bundesamt. Auch im Vergleich zum November 2024 verfehlten die Exporte die Vorjahreszahlen um 0,8 Prozent. Besonders schwächelte der Handel mit EU-Staaten und den USA, wo die Ausfuhren um deutliche 4,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Monat zurückgingen.
Parallel dazu zeigte sich ein anderes Bild bei den Importen der Bundesrepublik. Diese legten auf 115,1 Milliarden Euro zu, was einem Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber Oktober entspricht. Im Jahresvergleich sind dies 5,4 Prozent mehr. Vor allem aus China, den USA und dem Vereinigten Königreich strömten vermehrt Waren nach Deutschland.
Durch den Rückgang der Exporte und den gleichzeitigen Anstieg der Importe verringerte sich der Außenhandelsüberschuss auf einen Wert von 13,1 Milliarden Euro und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2022.

