Deutscher Wintersportartikelhandel im Sinkflug

Der Außenhandel Deutschlands mit Wintersportartikeln zeigt sich angesichts milder werdender Winter anfällig. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2024 nur noch 518.800 Ski und Snowboards im Wert von 71,7 Millionen Euro importiert – ein deutlicher Rückgang um 29,8 Prozent im Vergleich zu 2014, als noch 739.200 Einheiten eingeführt wurden. Lediglich im coronabedingten Jahr 2021 lagen die Importe mit 405.000 Stück niedriger. Im Unterschied dazu reduzierten sich die Exporte in derselben Zeitspanne weniger stark. Sie sanken um 18,8 Prozent auf 523.100 Stück mit einem Gesamtwert von 95,2 Millionen Euro. Somit hat Deutschland erstmals seit dem Pandemiejahr 2021 mehr Wintersportartikel exportiert als importiert.
Hauptlieferanten für die deutschen Importe blieben China, Österreich und Slowenien, die zusammen einen Großteil des Marktes abdecken. Auf der Exportseite erwarben vor allem Frankreich, Österreich und die USA deutsche Ski und Snowboards.

