Eurozone-Dienstleistungssektor mit verhaltenem Aufschwung
Die jüngsten Entwicklungen im Dienstleistungssektor der Eurozone zeigen ein leichtes Aufatmen. Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex erfuhr im Juli eine moderate Steigerung um 0,5 Punkte und erreichte damit 51,0 Punkte, wie eine zweite Schätzung am Dienstag offenbarte.
Trotz der leichten Verfehlung der Prognosen von Volkswirten, die eine Bestätigung der anfänglichen Schätzung von 51,2 Punkten erwartet hatten, bleibt der Indikator über der Wachstumsmarke von 50 Punkten und signalisiert damit eine gesteigerte wirtschaftliche Aktivität in diesem Bereich. Auch der Industriesektor zeigt Anzeichen von Erholung, obwohl der entsprechende Stimmungsindikator weiterhin knapp unter der Wachstumsgrenze verweilt.
Gemeinsam hoben diese Entwicklungen den Gesamtkonjunktur-Index um 0,3 Punkte auf 50,9 Punkte an, trotz der nicht erfüllten Vorhersage einer Stagnation bei 51,0 Punkten. Diese Daten bieten einen Silberstreif am Horizont für die konjunkturelle Landschaft der Eurozone, obwohl sich der Aufwärtstrend als weniger dynamisch erweist als erhofft.
Marktbeobachter blicken gespannt auf die weiteren wirtschaftlichen Signale, die in den kommenden Monaten erwartet werden.

