Europas Märkte unter Druck: LVMH und ASML als Hauptverursacher
Am Mittwoch haben die Aktien der Luxusmarke LVMH und des Halbleiterunternehmens ASML dem EuroStoxx 50 einen herben Schlag versetzt. Eine abnehmende Euphorie in New Yorks Technologiesektor belastete den Markt zusätzlich, da sich investierende Akteure vor der bevorstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed zurückhaltend zeigten. Letztendlich büßte der Eurozonen-Leitindex 1,02 Prozent ein und fiel auf sein Tagestief von 5.933,20 Punkten.
Auch jenseits der Eurozone verzeichneten die Hauptindizes Verluste. Der britische FTSE 100 sank um 0,52 Prozent auf 10.154,43 Punkte, während der Schweizer SMI einen Rückgang von 1,46 Prozent auf 13.023,81 Punkte hinnehmen musste. In der Schweiz waren es insbesondere schwächelnde Pharmawerte, die den Index belasteten.
Obwohl eine Zinsänderung durch die Fed als unwahrscheinlich gilt, richten sich alle Blicke auf die Worte von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der Fed. Marktanalyst Christian Henke von IG Markets hebt hervor, dass die Frage, ob sich bis Mai noch an der Zinsschraube gedreht wird, von Interesse bleibt. Schließlich wird Powell die Notenbank bald verlassen, und es wird erwartet, dass er von einem Trump-Unterstützer abgelöst wird.

