Europäische Regierungen warnen vor möglichem US-Angriff auf Iran binnen 24 Stunden
Europäische Geheimdienste sehen akute Eskalationsgefahr
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bewerten europäische Sicherheitsbehörden die Lage als hochkritisch. Ein westlicher Militärvertreter erklärte, sämtliche Signale deuteten darauf hin, dass Washington kurz vor einer militärischen Operation stehe. Die Einschätzung stützt sich auf Truppenbewegungen, erhöhte Alarmstufen sowie diplomatische Aktivitäten in der Region.
Iran droht Nachbarstaaten mit Vergeltung
Parallel dazu soll Teheran mehrere Nachbarländer – darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei – gewarnt haben, dass US-Stützpunkte auf ihrem Territorium zum Ziel iranischer Gegenangriffe würden, falls es zu einem amerikanischen Militärschlag komme. Damit würde ein regionaler Konflikt drohen, der weit über eine bilaterale Konfrontation zwischen Washington und Teheran hinausginge.
Abbruch direkter Gespräche zwischen Teheran und Washington
Zusätzlich verschärft wurde die Lage durch den Abbruch direkter Kontakte zwischen Irans Außenminister Abbas Araktschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Die Aussetzung dieser Kommunikationskanäle gilt in diplomatischen Kreisen als weiteres Indiz dafür, dass politische Lösungen vorerst in den Hintergrund treten und militärische Optionen an Gewicht gewinnen.
Luftraumsperre als Warnsignal
In der Nacht zum Donnerstag hatte der Iran seinen Luftraum für fast fünf Stunden vollständig gesperrt. Erst gegen 5 Uhr deutscher Zeit wurde der zivile Flugverkehr wieder freigegeben, wie die US-Luftfahrtbehörde FAA und der Flugdatendienst Flightradar24 mitteilten. Kurz darauf nahmen erste Maschinen iranischer Airlines den Betrieb wieder auf. Die temporäre Sperrung wird von Sicherheitsexperten als Vorsichtsmaßnahme im Vorfeld möglicher Luftangriffe gewertet.
Region und Märkte in Alarmbereitschaft
Die Kombination aus militärischen Warnsignalen, diplomatischem Stillstand und regionalen Drohungen lässt die Nervosität in den Hauptstädten Europas und des Nahen Ostens weiter steigen. Ein US-Militärschlag gegen den Iran würde nicht nur sicherheitspolitische, sondern auch massive wirtschaftliche Folgen haben – von steigenden Energiepreisen bis hin zu neuen Turbulenzen an den Finanzmärkten.


