Europa muss den eigenen Garten bestellen: Lagarde ruft zur Stärkung des Binnenmarktes auf
Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, plädiert für eine deutlichere Ausrichtung auf den Europäischen Binnenmarkt als Antwort auf die Zollpolitik der Vereinigten Staaten. Im ARD-Morgenmagazin betonte die Notenbankchefin die entscheidende Rolle der USA als wichtiger Handelspartner, unterstrich jedoch die Notwendigkeit, die Potenziale innerhalb Europas zu nutzen: Der "Garten" Europas müsse zielgerichtet gepflegt werden.
Lagarde sieht in der Harmonisierung von Regelungen und Verfahren eine zentrale Aufgabe. Sie forderte die Überwindung interner Barrieren, um die Bewegungsfreiheit von Gütern, Kapital und Menschen innerhalb der EU sicherzustellen. Die Vereinheitlichung von Lizenzverfahren und anderen nationalen Richtlinien steht dabei besonders im Fokus der Notenbankpräsidentin.
Ihre Aussagen verdeutlichen die strategische Notwendigkeit, die bestehenden Potenziale innerhalb der Europäischen Gemeinschaft stärker zu nutzen. In einer global vernetzten Wirtschaft ist der effizient funktionierende Binnenmarkt ein essenzielles Werkzeug, um im internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können.

