Eurokurs rutscht ab: EZB passt Referenzwerte an

Der Euro musste zu Beginn der Woche Einbußen hinnehmen und zeigt sich aktuell gegenüber dem US-Dollar schwächer. Die Europäische Zentralbank hat den neuen Referenzkurs nun auf 1,1801 US-Dollar festgelegt. Zum Vergleich: Am Montag lag dieser noch bei 1,1840 US-Dollar. Aus Sicht der US-amerikanischen Währung entspricht dies einem Preis von 0,8473 Euro, während am Vortag 0,8445 Euro zu Buche standen.
Auch im Verhältnis zu anderen bedeutenden Weltwährungen hat die EZB Anpassungen vorgenommen. Der Kurs gegenüber dem britischen Pfund wurde bei 0,86230 festgesetzt, verglichen mit 0,86580 am Montag. Gegenüber dem japanischen Yen fiel der Kurs minimal auf 183,92 von zuvor 183,59. Ebenso verlor der Euro im Vergleich zum Schweizer Franken leicht an Boden und notierte bei 0,9173, während der Vortageskurs noch bei 0,9199 lag.
Für Anleger und Finanzbeobachter bleibt es somit spannend, in welche Richtung sich die europäische Gemeinschaftswährung in den kommenden Tagen entwickeln wird. Die Schwankungen könnten sich auf verschiedene Bereiche der internationalen Wirtschaft niederschlagen und sind ein weiterer Beleg für die Dynamik im globalen Devisenmarkt.

