Euro zeigt leichte Aufwärtstendenzen – Goldpreis unter Druck
Der Euro hat am Montag einen leichten Kursanstieg verzeichnet und notierte am Nachmittag bei 1,1786 US-Dollar, nachdem er zuvor leicht niedriger gehandelt wurde. Die Europäische Zentralbank legte den offiziellen Referenzkurs auf 1,1766 Dollar fest, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vortag darstellt, als der Kurs auf 1,1787 Dollar festgesetzt wurde. Entsprechend kostete der Dollar 0,8499 Euro im Vergleich zu 0,8484 Euro am Mittwoch.
Die vorweihnachtliche Ruhe hat die Märkte erfasst, da sowohl in den USA als auch in der Eurozone keine wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden. Viele Marktteilnehmer haben bereits ihre Handelsbücher geschlossen, was zu geringem Handelsvolumen führt und die Volatilität auf dem Markt reduziert.
Indessen verlief das mit Spannung erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida ergebnislos. Russland, das eine Schlüsselrolle im Konflikt mit der Ukraine spielt, war nicht an den Verhandlungen beteiligt. Zwar gab es vorab ein Telefonat zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, jedoch wurden keine nennenswerten Fortschritte in Richtung einer friedlichen Lösung erzielt.
Auf der Gewinnerseite stand der japanische Yen, der gegenüber allen wichtigen Währungen zulegte. Diese Entwicklung wird auf die jüngste Entscheidung der japanischen Zentralbank zurückgeführt, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent zu erhöhen – ein Niveau, das seit 1995 nicht mehr erreicht wurde. Darüber hinaus schloss die japanische Notenbank weitere Zinserhöhungen nicht aus, was den Yen weiter stärken könnte.
Die Europäische Zentralbank veröffentlichte weitere Referenzkurse für den Euro, der gegenüber dem britischen Pfund bei 0,87260, gegenüber dem japanischen Yen bei 183,97 und gegenüber dem Schweizer Franken bei 0,9293 notierte. Im Rohstoffsektor fiel der Goldpreis deutlich, wobei die Feinunze zuletzt 4.310 Dollar kostete – ein Rückgang von 222 Dollar seit Freitag.

