Euro und Dollar im Fokus: Auswirkungen des neuen EU-US-Zollabkommens
Der aktuelle Handelsverlauf an den Devisenmärkten steht unter dem starken Einfluss eines kürzlich geschlossenen Zollabkommens zwischen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten. Der Euro zeigte eine Abschwächungstendenz und wurde jüngst mit 1,1643 US-Dollar bewertet, nachdem er zu Handelsbeginn noch über einem Cent höher notiert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,1654 Dollar fest, im Vergleich zu 1,1724 Dollar am Freitag. Im Gegenzug stieg der Preis des US-Dollar auf 0,8581 Euro.
Eine Zinssenkung der Federal Reserve wird weiterhin intensiv diskutiert. Präsident Donald Trump drängt nachdrücklich auf eine Senkung der Zinsen, während Marktbeobachter davon ausgehen, dass die US-Notenbank unter der Leitung von Jerome Powell am Mittwoch die aktuelle Zinspolitik bestätigen wird. Den Ausschlag könnte das Abstimmungsverhalten innerhalb der Fed geben, insbesondere nachdem sich Gouverneur Christopher Waller bereits für eine Zinssenkung positioniert hat.
Durch die politischen Spannungen zwischen den USA und Russland gerät der russische Rubel zunehmend unter Druck. Bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer stellte Trump klar, dass er die Frist für deutlich höhere Zölle auf russische Waren verkürzt habe—eine Maßnahme, die den wirtschaftlichen Druck auf Russland erhöhen soll.
Die EZB veröffentlichte zudem aktuelle Referenzkurse für den Euro, der im Vergleich zu anderen bedeutenden Währungen wie britischen Pfund, japanischen Yen und Schweizer Franken Veränderungen aufweist. Währenddessen erlebte der Goldpreis in London einen Rückgang auf 3.309 Dollar je Feinunze, was einem Abschlag von 28 Dollar im Vergleich zum Freitag entspricht.

