Euro trotzt wirtschaftlichen Herausforderungen: Stabilität trotz schwacher Konjunkturdaten
Der Euro hat sich am Mittwoch stabil gezeigt, trotz einer Vielzahl ökonomischer Herausforderungen auf beiden Seiten des Atlantiks. Die Gemeinschaftswährung wurde morgens bei 1,1578 US-Dollar gehandelt, was den Kursgewinnen vom Vortag entspricht. Am Dienstag hatte der Euro von schwachen US-Wirtschaftsdaten profitiert, die den Dollar belasteten. Insbesondere ein unerwarteter Rückgang des ISM-Index, ein wichtiger Indikator für das US-Wirtschaftsklima, verstärkte die Anzeichen einer sich abschwächenden wirtschaftlichen Dynamik in den Vereinigten Staaten.
Auf der anderen Seite des Atlantiks konnte der Euro einen unerwarteten Dämpfer aus Deutschland erstaunlich gut verkraften. Die Auftragseingänge in der größten Volkswirtschaft der Eurozone gingen im Juni weiter zurück und zeichnen ein trübes Bild für die nahe Zukunft. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht durch die gestiegenen US-Zölle eine anhaltend gedämpfte Auslandnachfrage voraus. Diese Faktoren scheinen jedoch keine nennenswerte Belastung auf den Euro ausgeübt zu haben, was die Stärke der Gemeinschaftswährung trotz widriger Umstände unterstreicht.

