Euro trotzt äußeren Turbulenzen – positive Stimmung an den Märkten
Der Euro hat sich zu Beginn der Woche auf dem US-Markt stabil gezeigt und konnte seine Tagesgewinne weitgehend verteidigen. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0478 US-Dollar gehandelt, nachdem sie im frühen europäischen Handel noch unter der Marke von 1,04 Dollar notiert hatte.
Die Europäische Zentralbank hat den Referenzkurs auf 1,0465 US-Dollar festgelegt, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Wert von 1,0411 US-Dollar am vergangenen Freitag darstellt. Unterstützung erhielt der Euro durch die positive Stimmung auf den europäischen Aktienmärkten. Treibende Kraft hinter dieser Zuversicht sind die Aussichten auf ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr in Deutschland sowie die Aussicht auf steigende Verteidigungsausgaben auf dem gesamten Kontinent.
Diese Entwicklungen schüren Hoffnung auf eine ökonomische Stabilität in der Region. In der Vorwoche hatte die europäische Währung spürbar unter Druck gestanden. Hintergrund waren die Spannungen nach dem diplomatischen Eklat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der den weiteren Verlauf des Ukraine-Konflikts und die Sicherheit Europas in ein ungewisses Licht rückte.
Hinzu kamen neue Zollankündigungen seitens Trump, die das wirtschaftliche Klima in Europa zusätzlich belasten könnten.

