Euro stabilisiert sich nach schwacher Phase: Ein Flackern der Erholung
Nach einer Phase erheblicher Verluste konnte sich der Euro am Dienstag etwas erholen und notierte zuletzt bei 1,1547 US-Dollar. Diese Stabilisierung erfolgte, nachdem die Gemeinschaftswährung im europäischen Handel bis auf 1,1519 Dollar gesunken war. Der von der Europäischen Zentralbank festgesetzte Referenzkurs notierte dabei bei 1,1533 Dollar, während am Montag noch ein Wert von 1,1654 Dollar bekannt gegeben wurde. Entsprechend kostete der Dollar zuletzt 0,8671 Euro im Vergleich zu 0,8581 Euro am Vortag.
Die jüngste Talfahrt des Euro befeuerte sich, als er am Montagmorgen noch mit einem Wert von 1,1750 Dollar gehandelt wurde. Neue Informationen über eine Übereinkunft im Zollstreit zwischen den USA und der Europäischen Union veränderten am Wochenbeginn die Dynamik. Laut Analysten der Dekabank veranlasste dieses Abkommen die Finanzmärkte, mit einer gewissen Ernüchterung zu reagieren. Die fehlende Überraschung über die Schwäche des Euro angesichts der einseitigen Vereinbarung unterstreicht die Fragilität der gegenwärtigen Marktsituation.

