Euro legt zu: Gemeinschaftswährung über 1,15 US-Dollar
Der Euro konnte am Freitagmorgen erstmals die Marke von 1,15 US-Dollar überschreiten und wurde bei 1,1518 Dollar gehandelt. Noch am Vorabend rangierte die europäische Gemeinschaftswährung knapp unter diesem Wert. Ein milderes Klima an den Finanzmärkten verlieh dem Euro frischen Rückenwind.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben die Anleger von den geopolitischen Spannungen geprägt. Im Zentrum steht die Unsicherheit über ein mögliches Eingreifen der USA im Konflikt zwischen Israel und dem Iran. Die Dekabank macht deutlich, dass die Märkte empfindlich auf Äußerungen zu den kriegerischen Auseinandersetzungen reagieren. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zuletzt dahingehend, dass eine Entscheidung über eine US-Beteiligung erst innerhalb der nächsten zwei Wochen fallen soll.
Der Euro profitierte nicht von den jüngsten Preisdaten aus Deutschland, da die Erzeugerpreise im Mai im Jahresvergleich zum dritten Mal in Folge fielen. Auch beim japanischen Yen blieb die Bewegung überschaubar, da die Inflation in Japan stärker als vorhergesagt zulegte und somit die Erwartungen der Investoren beeinflusste.

