Euro-Kurs trotzt trüber Marktlage, britisches Pfund unter Druck
Zum Wochenschluss zeigte sich der Euro weitgehend stabil, trotz der vorherrschenden trüben Stimmung an den internationalen Finanzmärkten. Während die europäische Gemeinschaftswährung am Freitagmorgen bei 1,0851 US-Dollar gehandelt wurde, lag ihr Wert nahezu unverändert gegenüber dem Vorabend.
In den Tagen zuvor hatte der Euro jedoch einen leichten Rückgang verzeichnet, da er erst jüngst ein Mehrmonatshoch bei 1,0947 Dollar erreicht hatte. Die Marktteilnehmer sahen sich durch zunehmende geopolitische Unsicherheiten und drohende Zollkonflikte belastet, was den Euro unter Druck setzte.
Das Bankhaus Metzler äußerte in einem Marktkommentar die Erwartung, dass der Euro kurzfristig wieder an Boden verlieren könnte, insbesondere angesichts der prognostizierten neuen US-Zölle gegen die Europäische Union. Nach der jüngsten Erholung sieht man daher eine Korrektur in den kommenden Handelstagen als wahrscheinlich an.
Ein weiteres Augenmerk richteten die Märkte auf das britische Pfund, das aufgrund unerwartet schwacher Wirtschaftszahlen auf ein Tagestief von 1,2918 Dollar abrutschte. Die britische Wirtschaftsleistung war im Januar überraschend um 0,1 Prozent geschrumpft, was die Erwartungen der Analysten enttäuschte. Diese hatten im Durchschnitt mit einem leichten Plus gerechnet.

