Euro-Kurs bleibt stabil: Verbraucherstimmung auf Talfahrt
Am Freitag zeigte sich der Euro-Kurs gegenüber dem US-Dollar unbeeindruckt und verharrte auf dem Niveau des Vortages bei 1,1719 US-Dollar, nachdem er seine zwischenzeitlichen Tagesgewinne mit dem US-Börsenstart rasch preisgab. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag mit 1,1712 US-Dollar nur geringfügig unter dem Wert des Vortages an. Im Umkehrschluss ergab sich für den Dollar ein Anstieg in Euro von 0,8533 auf 0,8538. Wirtschaftsdaten aus Deutschland hatten am Morgen keine nennenswerten Auswirkungen auf den Euro.
Allerdings zeigt die Verbraucherstimmung hierzulande deutliche Anzeichen von Pessimismus: So prognostizieren die Nürnberger Forschungsinstitute GfK und NIM für den Start ins neue Jahr einen signifikanten Rückgang des Konsumklimas. Der Index, der die Konsumneigung misst, fiel um 3,5 Zähler und notierte nun bei minus 26,9 Punkten. Parallel dazu gaben die Erzeugerpreise stärker nach als von Analysten erwartet, was auf eine deutliche Entspannung der Preisentwicklung hindeutet.

