Euro bleibt stabil - Markt beobachtet diplomatische Entwicklungen
Der Euro hat die neue Woche ohne nennenswerte Bewegung begonnen und pendelt am Montagvormittag um die Marke von 1,1703 US-Dollar. Damit liegt er auf demselben Niveau wie am vergangenen Freitag. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt mit 1,1688 Dollar angegeben.
Am Markt sorgt insbesondere das Treffen in Alaska zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für Gesprächsstoff. Nach Einschätzungen der Experten von der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba, blieben jedoch Fortschritte in zentralen Fragen wie dem Waffenstillstand und Frieden in der Ukraine aus.
Nun richtet sich der Fokus auf das bevorstehende Treffen von US-Präsident Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Geplant ist neben dem bilateralen Austausch auch ein größeres Treffen mit europäischen Spitzenpolitikern.
Der Montag bleibt ansonsten arm an wirtschaftlichen Daten, wie die Helaba-Experten weiter ausführen. Erst im weiteren Wochenverlauf verspricht eine Reihe von Veröffentlichungen, darunter die Bauzahlen am Dienstag, neue Impulse.

