EU und USA: Fortschritte im Handelsstreit erwartet – Von der Leyen und Trump setzen auf konstruktive Verhandlungen
In einem entscheidenden Schritt zur Beilegung des transatlantischen Handelsstreits haben sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump auf eine Beschleunigung der Verhandlungen geeinigt. Mit Elan und in gutem Einvernehmen wollen beide Seiten den Prozess intensivieren und bleiben in stetigem Dialog, wie eine Sprecherin der Kommission in Brüssel mitteilte.
Diese Entwicklung vermittelt frischen Schwung und signalisiert Engagement auf höchster Ebene, was die Zukunft der transatlantischen Handelsbeziehungen in ein positiveres Licht rückt. Die EU zeigt sich weiterhin bereit, ein Abkommen zu erreichen. Während spezifische Einzelheiten des Gesprächs nicht preisgegeben wurden, bleibt das Angebot der EU zur gegenseitigen Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter als solide Grundlage für die Verhandlungen bestehen.
Nach Einschätzung der EU bestens geeignet, um beiden Partnern über den Atlantik hinweg Vorteile zu bieten, unterstreicht dieses Angebot die Priorität, eine für alle Seiten vorteilhafte Lösung herbeizuführen. Im Weiteren wurde ein weiteres Telefonat zwischen EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und US-Handelsminister Howard Lutnick für Montagnachmittag vereinbart.
Inmitten von Trumps neuer Drohung, ab Juli einen pauschalen Zollsatz von 50 Prozent auf EU-Importe zu erheben, setzen beide Seiten ihre Gespräche fort. Dies untermauert die dringende Notwendigkeit, einen Deal zu erzielen, um Unsicherheiten auf den Märkten vorzubeugen.
Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, Bernd Lange (SPD), ruft die USA dazu auf, die EU nicht zu unterschätzen. Man sei gefestigt und bereit, agil zu agieren, sollte die Drohung Trumps konkret werden.
Die EU könnte zum ersten Mal auch US-Dienstleistungen betreffen, bei denen sie ein Handelsdefizit hat. Zudem steht ihr ein neues Instrument zur Verfügung, um Zwangsmaßnahmen entgegenzutreten. Eine Delegation des Ausschusses wird diese Woche in Washington sein, um die Interessen beider Seiten im Bereich Handel und Investitionen auszuloten.

