EU und China einigen sich auf neuen Vermittlungsmechanismus für seltene Erden
Inmitten zunehmender Besorgnis in Europa über Chinas Exportkontrollen von seltenen Erden hat die Europäische Union nach eigenen Angaben einen Durchbruch erzielt. Die EU und Peking haben einen neuen Mechanismus zur Verbesserung der Exporte entwickelt, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Treffen in der chinesischen Metropole bekanntgab. Dieser Fortschritt könnte es ermöglichen, bei möglichen Engpässen effizienter Probleme zu identifizieren und zu lösen.
Details zur Funktionsweise des Mechanismus oder eventuelle Zugeständnisse Chinas blieben unklar, doch signalisiert die Vereinbarung eine Hoffnung auf mehr Transparenz bei Lizenzvergaben und schnelleren Lieferungen zu den europäischen Unternehmen. Von der Leyen unterstrich die Notwendigkeit für China, verlässlichere Lieferungen zu garantieren, um den Bedarf der weltweiten Industrie an kritischen Rohstoffen zu decken.
Die Spannungen rühren von Chinas seit Anfang April eingeführten Exportkontrollen für sieben seltene Erden und entsprechende Magnete. Diese Exportkontrollen führen dazu, dass Unternehmen weltweit komplizierte Antragsverfahren durchlaufen müssen. Eine Situation, die während des eskalierten Handelsstreits zwischen China und den USA eingeführt wurde und bei Industriebetrieben Ängste vor Produktionsstopps schürt, da wichtige Komponenten wie Elektromotoren und Sensoren auf diese Rohstoffe angewiesen sind.

