EU-Gipfel einigt sich auf Milliardenhilfe für Ukraine – Globale Wirtschaft im Wandel

Die Europäische Union hat nach langem Ringen eine Einigung über die Unterstützung der Ukraine erzielt. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz beim EU-Gipfel verkündete, erhält das Land einen zinslosen Kredit über 90 Milliarden Euro. Sollte Russland keine Entschädigung für die Kriegsschäden leisten, plant die EU, eingefrorene russische Vermögenswerte für die Rückzahlung zu nutzen. Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt in der europäischen Unterstützung für die Ukraine.
Unterdessen meldet die Bundesbank, dass das Wachstum der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr nur langsam an Fahrt gewinnen wird. Nach einer Phase der Konjunkturflaute erwartet die Notenbank für 2026 ein leichtes Wachstum von 0,6 Prozent. Diese Aussicht ist etwas verhaltener als die vorherige Prognose, die ein Wachstum von 0,7 Prozent vorsah.
In Japan hat die Zentralbank den Leitzins auf 0,75 Prozent erhöht – der höchste Stand seit 1995. Diese Entscheidung soll die Inflation dämpfen und die wirtschaftliche Stabilität sichern.
Gute Nachrichten kommen aus Deutschland, wo die Erzeugerpreise dank gesunkener Energiekosten weiter rückläufig sind. Der Rückgang beschleunigte sich im November auf 2,3 Prozent, was optimistischere Analystenerwartungen übertraf.
Der Bundesrat in Deutschland beschloss steuerliche Entlastungen für Pendler und die Gastronomie, während das französische Parlament mit der Haushaltsaufstellung scheiterte. Ein Sondergesetz wird nun erwartet, um den Stillstand zu überwinden.
Zuletzt gaben die Nürnberger Forschungsinstitute bekannt, dass das Konsumklima in Deutschland zum Jahresende deutlich nachlässt. Dies zeigt sich im Rückgang des Konsumklimaindex auf -26,9 Punkte, was die Unsicherheit der Verbraucher über die zukünftige Einkommensentwicklung widerspiegelt.

