EU erwägt weitere Sanktionen gegen russische Banken und Schiffe

14. Mai 2025, 00:00 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Die EU und die Bundesregierung erwägen weitere Sanktionen gegen Russland, um Druck für einen Waffenstillstand in der Ukraine auszuüben. Geplant sind Maßnahmen gegen den Energie-Sektor, die russische Schattenflotte und den Bankensektor, einschließlich der Abkopplung Russlands vom Swift-Zahlungssystem.

Brüssel - Die Bundesregierung und die Europäische Union erwägen offenbar weitere Sanktionen gegen Russland, sollte Moskau nicht zu einem Waffenstillstand in der Ukraine bereit sein. Wie die "Bild" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Kreise der Bundesregierung sowie EU-Kreise berichtet, sind drei Hauptsektoren im Visier.

So sollen Sanktionen den Energie-Sektor mit Öl, Gas und Uran, den Schifffahrtsbereich, besonders die russische Schattenflotte, sowie den Bankensektor treffen. Wie die "Bild" weiter schreibt, sollen im Schifffahrtsbereich besonders die Schiffsversicherungen für Reedereien und Schiffe der so genannten Schattenflotte, über die Russland illegal Erdöl an den Sanktionen vorbei verschifft, ins Visier genommen werden.

Beim Bankensektor seien neben neuen Strafmaßnahmen für Einzelbanken, die in Russland aktiv sind oder bei Sanktionsumgehungen beteiligt sind, im Gespräch. Es sei, so berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise, auch die zumindest zeitweise Abkopplung Russlands vom Swift-Zahlungssystem im Gespräch.

Im Energiesektor solle die Gas-Einfuhr aus Russland bis auf null gesenkt werden, berichtet die "Bild". Derzeit kommen noch knapp 20 Prozent des Erdgases in der EU aus Russland.

Politik / EU / Russland
14.05.2025 · 00:00 Uhr
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