Erneute Drohnenangriffe in der Ukraine: Die verheerende Nachtbilanz
Das bereits seit längerem andauernde Kriegsgeschehen zwischen Russland und der Ukraine hat in den letzten Tagen eine erneute Eskalation erfahren. Jüngste Berichte aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew melden eine Tragödie erschütternden Ausmaßes: Nach nächtlichen Angriffen wurden mittlerweile 28 Todesopfer verzeichnet. Besonders tragisch ist der Verlust von zwei Kindern im zarten Alter von zwei und sechs Jahren sowie eines 17-jährigen Jugendlichen. Aktuell wird die Zahl der Verletzten auf ungefähr 160 Personen beziffert, was die erschütternde Intensität dieser Angriffe unterstreicht.
Doch nicht nur Kiew war betroffen: In der Provinz Saporischschja kostete ein Angriff auf das Haus eines 63-jährigen Mannes diesem das Leben, wie der dortige Militärgouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Zudem gab es in der Region vier Verletzte. Auch die Region Dnipropetrowsk erlitt Schäden durch Drohnenangriffe, wobei Gouverneur Serjih Lyssak von vier Verletzten berichtet, darunter ein vierjähriger Junge und eine Jugendliche im Alter von 14 Jahren. Neben menschlichen Verlusten sind auch Sachschäden zu verzeichnen: Zwei Bauernhöfe, ein Gymnasium und eine Post standen in Flammen.
Die ukrainische Luftwaffe berichtet von insgesamt 72 Drohnen, die in der Nacht auf mehrere Regionen des Landes niederprasselten. Unter diesen befanden sich auch Köderdrohnen, die dazu dienen, die ukrainische Flugabwehr zu überlasten. Immerhin konnten 44 der Drohnen abgewehrt werden; dennoch wurden 28 Einschläge an verschiedenen Orten registriert. Die harte Realität des Angriffskriegs zeigt sich deutlich in den schwer getroffenen Frontregionen Charkiw, Donezk, Dnipropetrowsk und Kiew.
Die Situation bleibt angespannt und die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Lage ist leider noch nicht abzusehen. Die Dauer des Konflikts zieht sich mittlerweile seit mehr als drei Jahren, ohne sichtbares Ende in greifbarer Nähe.

