Ernährungswende in Sicht? Fortschritt im Kampf gegen globalen Hunger
Eine neue Veröffentlichung des jüngsten Welternährungsberichts sorgt weltweit für Beachtung: Laut dem Bericht, vorgestellt von fünf UN-Agenturen in Addis Abeba, sank im vergangenen Jahr die Zahl der weltweit hungernden Menschen um 22 Millionen auf etwa 673 Millionen. Auch wenn der Fortschritt in Regionen wie Südasien, Südostasien und Südamerika Hoffnung gibt, leidet noch immer ein signifikanter Teil der Weltbevölkerung an Hunger. Insgesamt sind es 8,2 Prozent der Menschheit, die sich nicht ausreichend ernähren können.
Doch in Afrika und Westasien zeigt sich ein weniger optimistisches Bild. Entgegen dem globalen Trend ist dort der Hunger auf dem Vormarsch. Dies zeigt die Komplexität der Herausforderung, die weltweit ungleiche Verteilung und unterschiedliche Entwicklungen im Kampf gegen den Hunger.
Nicht zu vernachlässigen sind die 2,3 Milliarden Menschen, die in Unsicherheit leben, was den Zugang zu qualitativ ausreichenden Nahrungsmitteln anbelangt. Steigende Lebensmittelpreise verschärfen dieses Problem zusätzlich. Geringe Einkommen machen es den Haushalten besonders schwer, die notwendigen Ausgaben für hochwertige Nahrungsmittel zu stemmen. Selbst kleinste Preissteigerungen können einen drastischen Einfluss auf die Versorgungssicherheit ärmerer Gemeinschaften haben.

