Ermittlungen in New Orleans: Unklarheiten nach Anschlag bleiben bestehen
Nach dem tragischen Vorfall in New Orleans stehen die Ermittlungen der Behörden weiterhin unter Hochdruck, wobei viele Fragen noch unbeantwortet bleiben. Der Angriff, der sich in den späten Stunden des Silvesterabends ereignete, forderte das Leben von mindestens 15 Menschen und hinterließ zahlreiche Verletzte, als ein 42-jähriger US-Bürger mit seinem Pick-up-Truck durch das belebte French Quarter raste.
Die Spekulationen um etwaige Mittäter des Täters wurden durch die Untersuchung eines Überwachungsvideos angefacht. Auf dem Material ist eine Gruppe von vier Personen zu sehen, die zunächst in den Fokus der Ermittlungen geriet. Die Möglichkeit, dass sie Sprengsätze im Stadtzentrum platziert haben könnten, führte zu intensiven Spekulationen. Doch nach eingehender Prüfung gaben die Ermittler Entwarnung und schlossen diese Personen als Verdächtige aus.
Alethea Duncan, Ermittlerin des FBI, äußerte weiterhin Zweifel daran, dass der Täter in seinem Handeln völlig isoliert agierte. Die Aussagen lassen Raum für Spekulationen, ob noch weitere Personen in den grausamen Plan involviert sein könnten. Laut US-Präsident Joe Biden gibt es Hinweise darauf, dass der Mann in Verbindung mit der Terrororganisation Islamischer Staat gestanden haben könnte, was dem Fall eine internationale Komponente verleihen würde.

