Erfolgreiches Quartal für Jost Werke trotz Herausforderungen
Der in Neu-Isenburg ansässige Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke verzeichnet im dritten Quartal beeindruckende Zuwächse, die maßgeblich durch die Übernahme des Hydraulikspezialisten Hyva begünstigt wurden. Der Umsatz kletterte um bemerkenswerte 56 Prozent auf insgesamt 383 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Trotz schwieriger Marktbedingungen gelang es dem Unternehmen, unter der Leitung von CEO Joachim Dürr, in allen Regionen und Sparten organisch zu wachsen. Berücksichtigt man Übernahme- und Währungseffekte, beträgt das Umsatzwachstum knapp zehn Prozent.
Während das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 40 Prozent auf 37 Millionen Euro anstieg, reduzierte sich die entsprechende Marge von 10,8 auf 9,7 Prozent. Dies wird auf die Übernahme von Hyva zurückgeführt, die eine gewisse Verwässerung mit sich brachte. Der unter dem Strich erzielte Gewinn fiel von 8,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 2,5 Millionen Euro zurück, was auf Sondereffekte im Zusammenhang mit der Integration von Hyva zurückzuführen ist.
Trotz dieser Herausforderungen bestätigte Jost Werke seine optimistische Prognose für das Geschäftsjahr. Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten soll weiterhin um 40 bis 50 Prozent im Vergleich zu 2024 zulegen, während das bereinigte operative Ergebnis eine Steigerung zwischen 23 und 28 Prozent erfahren soll. Das Cranes-Geschäft, das ebenfalls im Rahmen der Hyva-Übernahme erworben wurde, ist in dieser Prognose nicht enthalten.

