Entspannung bei Bränden in Griechenland, aber keine Entwarnung
Die Brände, die weite Teile Griechenlands in Atem halten, haben eine leichte Besserung erfahren, jedoch bleibt eine endgültige Entwarnung aus. Feuerwehrkräfte, unterstützt von Freiwilligen und lokalen Bewohnern, setzen ihren intensiven Kampf gegen die Flammen fort. Besonders betroffen sind die Gebiete um Patras sowie die Inseln Chios und Zakynthos, ebenso wie eine Region nahe der albanischen Grenze. Mit dem Morgengrauen am Donnerstag starteten Feuerlöschflugzeuge ihren Einsatz, während die Bodentruppen eine Nacht voller Anstrengungen hinter sich hatten.
Nach Berichten im griechischen Fernsehen zeigt sich das Feuerverhalten regional sehr unterschiedlich: Während sich auf Zakynthos eine Stabilisierung abzeichnet, bleibt die Situation auf Chios besorgniserregend. Dort sei die Feuerfront besonders herausfordernd, so Kostas Tsingas, Vorsitzender des Verbands der Feuerwehr-Offiziere, im Gespräch mit Skai. In der Region Patras scheint die Lage nach Medienberichten etwas unter Kontrolle zu sein, auch wenn aufgrund starker Rauchentwicklung am Vortag ein Krankenhaus und ein Altersheim evakuiert werden mussten.
Die Gefahr besteht weiterhin, da Glutnester zu einer schnellen Wiederausbreitung führen könnten. Tsingas zeigt sich optimistisch, dass der nächtliche Einsatz gemeinsam mit den morgendlichen Löschaktionen zur Lageberuhigung beitragen werde. Er äußerte zudem, dass die nachlassenden Winde den heutigen Tag günstiger gestalten könnten als die vorhergehenden.

