Energienot in Berlin: NRW springt mit Notstromhilfe ein

Die nordrhein-westfälische Regierung tritt als Retterin in der Not für Berlin auf, nachdem ein Anschlag die Stromversorgung der Hauptstadt erheblich beeinträchtigt hat. Das Innenministerium in Düsseldorf, auf Anfrage um eine Stellungnahme gebeten, bestätigte die Unterstützung mit Notstromgeräten.
Im Gespräch mit der "Abendschau" des rbb hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) das großzügige Hilfsangebot seines nordrhein-westfälischen Amtskollegen angenommen. Geplant ist der Einsatz von bis zu 25 Notstrom-Anhängern, die von einem geschulten Team nach Berlin transportiert werden sollen.
Der Stromausfall in weiten Teilen der Hauptstadt hat Tausende von Haushalten seit Samstag lahmgelegt, nachdem eine linksradikale Gruppe für einen zerstörerischen Angriff auf zentrale Stromkabel im Südwesten Berlins die Verantwortung übernommen hat. Interessanterweise hatte NRW bereits in der Vergangenheit, beeinflusst durch den Ukraine-Konflikt und die daraus folgende Energiekrise, in die millionenschwere Beschaffung von Notstromaggregaten investiert — ein weiser Schachzug, wie sich nun zeigt.

