Elmos Semiconductor: Trotz durchwachsener Zahlen auf Erfolgskurs

Der Dortmunder Chiphersteller Elmos Semiconductor setzt ein klares Signal an seine Investoren, indem das Unternehmen plant, seine Ausschüttungen deutlich zu erhöhen, obwohl die jüngsten Geschäftszahlen nicht die Erwartungen erfüllt haben. Der Vorstand hat zusammen mit dem Aufsichtsrat ein ambitioniertes Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu zehn Millionen Euro genehmigt, wie Elmos am Mittwochabend bekannt gab. Zudem soll die Dividende für das Jahr 2025 um 50 Prozent auf 1,50 Euro je Aktie angehoben werden. Diese Maßnahmen versprechen, die Gesamtausschüttung von zuvor 17,2 Millionen Euro auf nunmehr 36 Millionen Euro zu steigern.
Die Aktionäre reagierten positiv auf diese Ankündigung. Die Elmos-Aktie legte im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate um beachtliche 1,6 Prozent zu, was das Vertrauen der Anleger in die strategischen Entscheidungen des Unternehmens widerspiegelt.
Die endgültigen Geschäftszahlen für das vergangene Jahr wird Elmos am 24. Februar veröffentlichen. Anfang November hatte das Unternehmen die Zahlen für das dritte Quartal präsentiert, in dem der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 140,8 Millionen Euro gesunken war. Elmos erklärte diesen Rückgang mit der Einführung eines neuen IT-Systems, was zu Verzögerungen bei den Aufträgen führte. Zudem sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 25 Prozent auf 31,7 Millionen Euro, während die Marge um drei Prozentpunkte auf 22,5 Prozent zurückging. Dennoch gab es im Vergleich zum Vorquartal Anzeichen von Besserung.

