Eli Lilly: Optimierungsschritte belasten Gewinnerwartung, Geschäftsergebnisse überzeugen dennoch
Der renommierte US-amerikanische Pharmahersteller Eli Lilly hat aufgrund von Abschreibungen auf einen kürzlich getätigten Zukauf seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird nun in einem Spektrum von 20,78 bis 22,28 US-Dollar erwartet, wie das Unternehmen in Indianapolis bekanntgab. Zuvor hatte Unternehmenschef David A. Ricks einen Zielkorridor von 22,50 bis 24 US-Dollar vorgesehen. Die Anpassung ist hauptsächlich auf Abschreibungen im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie das gegenwärtige Zollumfeld zurückzuführen. Im vorbörslichen US-Handel verzeichnete die Aktie einen Rückgang von etwa zwei Prozent.
Trotz der reduzierten Gewinnerwartung zeigte sich das Kerngeschäft von Eli Lilly robust und übertraf die Markterwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie konnte um beeindruckende 29 Prozent auf 3,34 US-Dollar gesteigert werden. Der Umsatz stieg erheblich um 45 Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 11,2 Milliarden Euro). Diese dynamische Wachstumsentwicklung ist vor allem auf den Erfolg der Diabetes- und Abnehmmittel Mounjaro und Zepbound zurückzuführen.

