Ein ruhiger Wochenauftakt an den US-Börsen trotz geopolitischer Spannung
Die US-amerikanischen Aktienmärkte zeigten sich zu Beginn der Woche weitgehend stabil, nachdem sie in der Vorwoche neue Rekordwerte erreicht hatten. Der Fokus lag am Montag insbesondere auf den diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Konflikts. Am Freitag führte Trump Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, gefolgt von Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und hochrangigen europäischen Politikern. Während Trump darauf verwies, dass sich in den nächsten ein bis zwei Wochen klären werde, ob die Friedensgespräche erfolgreich sind, zeigte sich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz optimistisch: „Der Weg ist frei“, so seine Einschätzung zu einem möglichen Ende der Kampfhandlungen.
Unterdessen richtet sich der Blick der Finanzwelt auf das bevorstehende Notenbankentreffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt. Die mit Spannung erwartete Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell könnte neue Impulse für die US-Geldpolitik setzen. Derzeit spekulieren viele Analysten über eine mögliche Senkung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte in der nächsten Sitzung Mitte September, während umfassendere geldpolitische Lockerungen, wie sie Trump regelmäßig fordert, als unwahrscheinlich gelten.
Am Montag zeigte der Dow Jones Industrial einen leichten Rückgang von 0,08 Prozent und schloss bei 44.911,82 Punkten. Zuvor hatte der Dow am Freitag erneut ein Rekordniveau erreicht, konnte jedoch nur einen Teil der Gewinne bis zum Handelsschluss halten. Ähnlich erging es dem S&P 500, der um marginale 0,01 Prozent auf 6.449,15 Punkte fiel. Im Gegensatz dazu legte der technologieorientierte Nasdaq 100 leicht um 0,01 Prozent auf 23.713,76 Zähler zu, nachdem er kürzlich neue Höchststände verzeichnet hatte.

