Ein pragmatischer Neustart für Schwarz-Rot
Der von Friedrich Merz, Lars Klingbeil und 17 weiteren Mitstreitern ausgehandelte Koalitionsvertrag erinnert an eine sorgfältig erstellte Aufgabenliste, wie sie in vielen Haushalten an Kühlschränken zu finden ist.
Der Vergleich zeigt, dass pragmatische Zielsetzungen nicht unterschätzt werden sollten. Kleine Schritte und realistische Etappenziele zu erreichen, kann oftmals produktiver sein als der ehrgeizige Versuch, alles auf einmal zu bewältigen.
Die schwarz-rote Koalition zeigt damit, dass sie plant, das Gegenteil der vorherigen Regierung zu tun, die an ihrem umfassenden Vorhaben gescheitert ist. Auch wenn der Ansatz der stückweisen Zielerreichung wenig glamourös erscheinen mag, birgt er doch das Potenzial für nachhaltige Erfolge auf lange Sicht.
Letztlich könnte dieser strategische Weg die politische Landschaft stabilisieren und Vertrauen in die Regierung zurückgewinnen.

