Ein Blick hinter die Kulissen: Haftbefehl erobert die DACH-Region
Die beeindruckende Bilanz der neuen Netflix-Dokumentation "Babo - Die Haftbefehl-Story" ist unbestreitbar: Mit 4,1 Millionen Abrufen innerhalb von nur sechs Tagen dominiert der Film die deutschen, österreichischen und schweizerischen Charts. Diese ehrliche Darstellung des Lebens von Rapper Haftbefehl, bürgerlich Aykut Anhan, eröffnet einen tiefen Einblick in das Leben und die Herausforderungen des Künstlers verschiedener Kulturen.
Obwohl die Doku in den globalen Charts für nicht englischsprachige Filme weltweit "nur" den vierten Platz belegt, ist sie im DACH-Raum nicht aufzuhalten. Unter der Regie von Juan Moreno und Sinan Sevinç entfaltet sich die facettenreiche Lebensgeschichte von Haftbefehl. Sie behandelt seine schwierige Familiengeschichte, Erfahrungen mit Kriminalität und Drogen sowie seinen steilen Aufstieg im Musikbusiness. So wird nicht nur der Musiker, sondern auch der Mensch Aykut Anhan beleuchtet.
Die Produktion, hinter der unter anderem Elyas M'Barek steht, erreichte abseits des DACH-Raums nur in Luxemburg die Top 10. Doch mit ihrer tiefgehenden und gleichzeitig schonungslosen Erzählweise hat sie im deutschsprachigen Raum alle Erwartungen übertroffen. Selbst der populäre Künstler musste sich in puncto Abrufzahlen hinter Kathryn Bigelows "A House of Dynamite" anstellen, das derzeit die globale Spitze der englischsprachigen Netflix-Charts anführt.

