Edelmetallmärkte in Bewegung: Gold und Silber zeigen Aufwärtstrend

Gold und Silber beweisen nach kürzlichen Schwankungen auf den internationalen Edelmetallmärkten erneut ihre Anziehungskraft. Der Goldpreis erreichte in der Nacht in London einen beeindruckenden Wert von über 5.000 US-Dollar je Feinunze, wobei er am Morgen bei 5.067 Dollar verharrte, ein Anstieg um rund 2,5 Prozent gegenüber dem Vortag.
Zuvor war Gold jedoch nach einem Einbruch, der Ende letzter Woche begann, auf einen Tiefststand von 4.402 Dollar zu Wochenbeginn gesunken. Die wechselhafte Preisentwicklung wird durch starke Schwankungen im Wert des US-Dollars beeinflusst, ausgelöst durch Spannungen zwischen der US-amerikanischen Regierung und der Notenbank. Da Gold in Dollar gehandelt wird, führt ein schwächerer Dollar zu erschwinglicheren Preisen für Käufer, die mit Euro oder Yen bezahlen.
Nicht nur Gold, sondern auch Silber verzeichnete eine ähnliche Entwicklung. Die Feinunze Silber wurde für 89,20 Dollar gehandelt, was einen Anstieg um fast 5 Prozent zum Vortag markiert. Zuvor war der Silberpreis bis auf 71 Dollar gesunken, nachdem er vergangenen Donnerstag Rekordwerte über 121 Dollar verzeichnete.
Banken und Analysten zeigen sich optimistisch. Die Deutsche Bank hält an der Prognose fest, der Goldpreis könne im Verlauf des Jahres die Marke von 6.000 US-Dollar erreichen. Auch Goldman Sachs sieht bis Jahresende einen Anstieg des Goldpreises auf 5.400 Dollar.

