EASA-Warnung: Europas Airlines meiden vorerst den iranischen Luftraum
Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat europäische Fluggesellschaften dazu aufgefordert, den iranischen Luftraum zu meiden. Diese Empfehlung kommt angesichts der zunehmenden Spannungen im Iran. Zusätzlich wird geraten, auch in benachbarten Ländern Vorsicht walten zu lassen, insbesondere in Regionen mit US-Militärstützpunkten. Diese Warnung gilt zunächst für einen Zeitraum von einem Monat.
Ein wesentlicher Grund für die Warnung der EASA ist die erhöhte Alarmbereitschaft der iranischen Luftverteidigung, die auf mögliche militärische Aktionen der USA zurückzuführen ist. Der potenzielle Einsatz von Waffensystemen und Flugabwehrausrüstung könnte unvorhersehbare staatliche Reaktionen hervorrufen und stellt eine Gefahr für die zivile Luftfahrt dar. Die EASA betont, die Lage weiterhin genau zu beobachten, um das Risiko für den Luftverkehr besser einschätzen zu können.
Diese Entwicklungen stehen im Kontext der Drohungen von US-Präsident Donald Trump, militärisch im Iran einzugreifen, seit im Dezember Massenproteste gegen das autoritäre Regime der Islamischen Republik ausbrachen. Berichten zufolge verstärken die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten: Der Flugzeugträger 'USS Abraham Lincoln' und seine Begleitschiffe, die zuvor im Südchinesischen Meer operierten, sind auf dem Weg in die Region.
Die 'New York Times' und 'Axios' berichteten zudem von zusätzlichem Gerät für Waffen- und Verteidigungssysteme, das in die Gegend verlegt wird, möglicherweise gefolgt von weiteren Kampfflugzeugen. Eine offizielle Bestätigung dieser Maßnahmen durch das Pentagon steht noch aus.

