E. coli-Bedenken führen zu Rückruf bei McDonald's-Zulieferer
Ein Vorfall mit potenziell weitreichenden gesundheitlichen Konsequenzen veranlasst derzeit eine proaktive Maßnahme im US-amerikanischen Fast-Food-Sektor. Taylor Farms, ein Hauptlieferant von McDonald's und weiteren Gastronomiebetrieben, hat den sofortigen Rückruf bestimmter Chargen gelber Zwiebeln angekündigt. Die besagten Zwiebeln stammen von einer ihrer Produktionsstätten im Bundesstaat Colorado. Dieser Schritt wurde in Reaktion auf einen Ausbruch des E. coli-Bakteriums unternommen, der derzeit in dem bekannten Burgerunternehmen untersucht wird.
Obwohl Taylor Farms betont, dass in ihren Produkten bislang keine Spuren des Bakteriums nachgewiesen wurden, habe man sich dennoch entschieden, die betroffenen Zwiebeln aus dem Verkehr zu ziehen. Dieses Vorgehen aus einer "übermäßigen Vorsicht" heraus soll das Risiko möglicher Infektionen minimieren und die Sicherheit der Verbraucher gewährleisten.
Auch US Foods Holding, ein weiterer großer Kunde von Taylor Farms, hat laut eigenen Angaben vorsorglich mindestens ein Restaurant angewiesen, die entsprechenden Zwiebeln zu vernichten. Diese Entscheidungen unterstreichen den Ernst der Lage und das Bemühen aller Beteiligten, potenzielle Gesundheitsgefährdungen so schnell wie möglich zu unterbinden.

