Drohnenkonfrontation steigert Spannungen im Nahen Osten
Die israelische Armee meldete jüngst den erfolgreichen Abschuss einer Drohne, die ihren Ursprung im Jemen hatte. Berichten zufolge wurde das unbemannte Flugobjekt von der Luftwaffe abgefangen, nachdem es aus östlicher Richtung auf israelisches Territorium zusteuerte. Zuvor hatten durchdringende Warnsirenen die Bevölkerung alarmiert. Israelische Medien berichten übereinstimmend, dass die Drohne der Huthi-Miliz zuzuordnen ist, welche im Jemen operiert und Iran als Unterstützer zählt.
In einem separaten politischen Manöver hatten die Huthi kürzlich signalisiert, sie seien zu einer Waffenruhe mit den USA bereit, vorausgesetzt, Washington verpflichte sich gleichermaßen zu diesem Schritt. Ihre aggressive Haltung gegenüber Israel blieb jedoch davon unberührt.
Seit dem Ausbruch des Gaza-Konflikts im Oktober 2023 führt die Huthi-Miliz wiederholte Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel durch, was sie als Akt der Solidarität mit der Hamas rechtfertigt. Erst am vergangenen Sonntag schlug ein Geschoss der Huthi-Miliz unweit des internationalen Flughafens bei Tel Aviv ein, woraufhin die israelische Luftwaffe mit umfassenden Luftangriffen auf Huthi-Stellungen im Jemen reagierte.

