Dramatischer Anstieg der Flüchtlingsankünfte auf Kreta: Ein Blick auf die jüngsten Rettungsaktionen
In einer Reihe von Rettungsaktionen südlich der griechischen Insel Kreta wurden kürzlich rund 830 Flüchtlinge und Migranten in Sicherheit gebracht. Allein am vergangenen Freitag zählte man fast 400 gerettete Menschen, wie lokale Medien berichteten. Die griechische Küstenwache und die EU-Grenzschutzagentur Frontex, unterstützt von Fischerbooten, spielten eine entscheidende Rolle bei diesen Einsätzen.
Die Boote, auf denen die Flüchtlinge unterwegs waren, waren teilweise mit über hundert Personen überfüllt, darunter auch Minderjährige. Die Reise der Menschen startete in Tobruk, Libyen, und nahm ihren Verlauf über 300 Kilometer offenes Meer – oftmals zu erheblichen Kosten für die Passage. Mehrere mutmaßliche Schleuser wurden bei den Einsätzen festgenommen, was die Dringlichkeit des Problems verdeutlicht.
Kreta hat in diesem Jahr bereits mehr als 18.000 Flüchtlingsankünfte verzeichnet, im Vergleich zu etwa 5.000 im gesamten letzten Jahr. Diese dramatische Zunahme zeigt die anhaltende und wachsende Bewegung von Menschen, die sich verzweifelt nach Sicherheit sehnen. Solche Entwicklungen fordern alle Akteure heraus, weiterhin humanitäre und wirksame Antworten zu finden.

